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Hartes Gießwasser

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Gartentipp: Gartenpflege

Kalkhaltiges Gießwasser

Viele Gartenpflanzen und Topfpflanzen vertragen kein kalkhaltiges (hartes) Gießwasser und reagieren dementsprechend empfindlich darauf. Dies zeigt sich dann an den Blättern unserer Pflanzen durch Aufhellungen an jungen Trieben und den Blatträndern.

Den Härtegrad deines Leitungswassers erfährst Du bei der Gemeindeverwaltung. Oft steht der Härtegrad auch auf der Wasserrechnung.

In den Härtegrad fließen nicht nur die Kalbestandteile des Wassers ein. Auch alle anderen gelösten Mineralien des Leitungswassers fließen in den Härtegrad ein.

Der deutsche Härtegrad hat die Bezeichnung "dH" und die Werte gehen von 1 bis über 20. Für den Verbraucher ist eine dreigeteilte Abstufung des Härtegrades ausreichend.

Seit 2007 gelten in Deutschland drei Abstufungen: Weich - Mittel - Hart. In Wasserhärtegraden ausgedrückt: Bis 8,4 dH weich - zwischen 8,4 dH und 14 dH mittel - über 14 dH hart.

Für weiches und mittelhartes Wasser brauchen wir zum Gießen keine Maßnahmen durchzuführen. Aber hartes Wasser wird nicht von allen Pflanzen vertragen. Oft ist es ausreichend, dass Gießwasser einige Tage in der Kanne ruhen zu lassen. Du kannst aber auch dein frisches Gießwasser mit vorhandenen Hausmitteln behandeln und für die Pflanzen verträglicher machen.

Das harte Wasser aus der Leitung kannst Du mit Essig oder Essigessenz neutralisieren:

Gebe auf auf 10 Liter hartes Gießwasser 4 ml Essigessenz oder 20 ml Essig.

Vorsicht, nicht überdosieren, sonst werden die Pflanzen geschädigt!

 

"Das Gartenbeet ist der Beweis, dass sich die Erde nicht dreht. Es muss noch immer umgegraben werden"

 

 


 

Bitte denken Sie daran, dass diese Ausführungen keine Gesundheits-/ Rechts-/ Anlageberatung und keine Vermittlung darstellen.
Es handelt sich hier nur um allgemeingültige Informationen und Hinweise. Prüfen Sie bei allen Anwendungen ihre persönliche Verträglichkeit auf die eingesetzten Inhaltsstoffe. Informieren Sie sich bei Bedarf durch unterschiedliche Informationsquellen und lassen Sie sich von einer Fachstelle beraten.

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