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Steckrübe

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Gartentipps: Pflanzen im Garten

Die Steckrübe ist, man mag es kaum glauben, eine Unterart des Rapses und gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse

Steckrüben haben eine runde Form und erinnern geschmacklich an Kohl.
Ursprünglich kam die Steckrübe aus Skandinavien und erreichte Deutschland im 17. Jahrhundert. Aber der wirkliche Ursprung der Steckrübe ist unbekannt.

Steckrüben wurden eigentlich als Schweinefutter angebaut. Die Nutzung als Nahrungsmittel für den Menschen fand erst später aus einer Not heraus Anwendung.

1916 fand eine große Missernte der Kartoffeln statt. In dieser Zeit kamen dann die Steckrüben als Ersatz auf den Speiseplan der Landbevölkerung.  In der armen Zeit fanden sie vielfältige Anwendungen. Zum Beispiel als Sauerkraut-Ersatz, Steckrüben-Marmelade und sogar als Steckrüben-Kaffee.

Trotz der vielfältigen Anwendungen waren die Steckrüben bei der Bevölkerung verpönt. Steckrüben hatten ihren Ruf als Schweinefutter und wer Steckrüben essen mußte, der war auf einem Niveau wie halt die Schweine.

Das hat sich im Laufe der Jahrzehnte geändert.

Heute verwendet wir die Steckrüben auch für die feine Küche. Steckrüben sind reich an Ballaststoffen, ätherischen Ölen, Mineralstoffen, Betacarotin, Vitamin C, B-Vitamine und Traubenzucker.

Es gibt unzählige leckere Rezepturen mit Steckrüben (sehr kalorienarm). Auch große Namen von Schlankmacherfirmen weisen auf Rezepte mit Steckrüben hin.

Man bekommt das Gemüse in jedem gut sortierten Handel und Bio-Laden.

Steckrüben können auch im eigenen Garten gut angebaut werden. Ein wenig Platz im Gartenbeet ist fast die einzige Bedingung

Ernten kann man das Gemüse von September bis in den Mai hinein. Also ein typisches Wintergemüse. Die Steckrübe ist kühl, dunkel und trocken auch gut Lagerbar.

Schön, dass "Altbewährtes" wieder verwendet wird.

 

 


Bitte denken Sie daran, dass diese Ausführungen keine Gesundheits-/ Rechts-/ Anlageberatung und keine Vermittlung darstellen.
Es handelt sich hier nur um allgemeingültige Informationen und Hinweise. Prüfen Sie bei allen Anwendungen ihre persönliche Verträglichkeit auf die eingesetzten Inhaltsstoffe. Informieren Sie sich bei Bedarf durch unterschiedliche Informationsquellen und lassen Sie sich von einer Fachstelle beraten.

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