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Gesetzliche Pflegeversicherung

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Der Haltegriff im Alter: Die Gesetzliche Pflegeversicherung

Durch die demografische Entwicklung wird die zunehmende Zahl alter und damit pflegebedürftiger Bürger in Deutschland erheblich zunehmen.Rollstuhl

Statistischen Berechnungen zufolge wird es im Jahr 2050 etwa dreimal so viele Über-80-Jährige geben wie heute. Eine Frage wird in den kommenden Jahren für immer mehr Menschen zum Problem werden:

Was passiert mit mir, wenn ich einmal Hilfe im Alltag benötige, mich nicht mehr selbst versorgen kann oder gar zum schweren Pflegefall werde?

 

Da wir alle Angst davor haben, einmal ein solches Schicksal erleiden zu müssen, verdrängt so mancher diese unliebsame Vorstellung. Wenn es dann wirklich so weit kommt, haben wir oft nicht richtig und ausreichend vorgesorgt. Dadurch entstehen den Angehörigen meist immense Kosten und hoher Zeitaufwand für unsere Pflege. Der Schock über die plötzliche Hilflosigkeit des geliebten Menschen kommt noch hinzu.


In Deutschland gibt es seit 1995 die gesetzliche Pflegeversicherung.

Sie soll die Mehrkosten zur Lebensführung und Hilfe im Falle einer Pflegebedürftigkeit des Einzelnen ergänzend abdecken.

Zu den Leistungen der Pflegeversicherung gehören:

  • Hauswirtschaftliche Grundversorgung
  • Persönliche Grundversorgung wie Nahrungsaufnahme, Körperpflege und Mobilität
  • Bereitstellung von Pflegehilfsmitteln

Unter besonderen Voraussetzungen werden auch die Kosten für eine Schulung der pflegenden Angehörigen übernommen.

Ist ein teil- oder vollstationärer Aufenthalt in einer entsprechenden Institution notwendig werden zusätzlich die Kosten für:

  • medizinische Behandlungspflege
  • soziale Betreuung

teilweise übernommen.

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